Brühl vereint historische Bausubstanz, Villenquartiere und Wohnanlagen aus der Nachkriegszeit mit Gewerbeflächen am Stadtrand. Diese Mischung führt dazu, dass sehr unterschiedliche Baustoffe nebeneinander auftreten. Faserhaltige Produkte finden sich dabei weniger in den ältesten Gebäuden als in den Umbauten und Erweiterungen der Sechziger bis Achtziger. Wer heute modernisiert oder verkauft, klärt deshalb am besten früh, welche Bauteile betroffen sind – schriftlich und mit Laborbeleg.
So arbeiten wir
Ein Befund schafft Klarheit für beide Seiten.
Nicht nur Bauherren brauchen Gewissheit, auch Verkäufer und Käufer. Wir entnehmen Proben aus den verdächtigen Bauteilen – Dacheindeckung, Fassadenplatten, Bodenaufbau, Kleber, Dämmungen – und lassen sie im zugelassenen Labor bestimmen. Das Ergebnis ist eindeutig und belastbar. Es entlastet dort, wo kein Handlungsbedarf besteht, und benennt dort, wo etwas vorliegt, den erforderlichen Umfang. Beides ist besser als ein vager Verdacht, der Verhandlungen und Terminplanung gleichermaßen blockiert. Wie viele Proben nötig sind, richtet sich nicht nach der Zahl der Räume, sondern nach den sogenannten Homogenbereichen: Flächen, die nach Material, Alter und Einbauart als einheitlich gelten. Ein durchgehend gleicher Bodenaufbau über mehrere Zimmer braucht daher weniger Proben als ein Gebäude, das mehrfach umgebaut wurde. Diese Einteilung legen wir vor der Beprobung fest und halten sie im Bericht nachvollziehbar fest.
Das Bauteil bestimmt die Methode.
Im Freien werden fest gebundene Platten einzeln gelöst, im Ganzen abgenommen und sofort verpackt; die Fläche darunter wird anschließend gereinigt. Im Gebäudeinneren dagegen entsteht eine geschlossene Zone mit Schleuse, gefilterter Absaugung und dauerhaftem Unterdruck, die erst nach der Freimessung geöffnet wird. Bei einer Asbestsanierung in Brühl legen wir beide Wege vorab schriftlich fest, damit auf der Baustelle nicht improvisiert werden muss und die Anzeige den tatsächlichen Ablauf abbildet.
Am Ende steht eine geschlossene Akte.
Die Freigabe erfolgt nach Feinreinigung durch eine unabhängige Messstelle, die die Faserkonzentration in der Raumluft bestimmt. Der Abfall geht verplombt an eine Anlage mit passender Annahmeerlaubnis; Umladen oder Mischen findet nicht statt. Sie erhalten Anzeige, Beurteilung, Messprotokoll sowie Wiege- und Übernahmescheine als zusammenhängendes Paket. Damit lässt sich der gesamte Vorgang später ohne Nachfragen belegen, egal ob gegenüber der Behörde, einem Gutachter oder einem Erwerber.
Verfahren & Schutz
Sicherheit beginnt beim Betreten und Verlassen. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Personenschleuse gibt es keine Sanierung. Sie ist die Grundlage für den Schutz aller Beteiligten.
Das Herzstück jeder Asbestsanierung. Auf jeder Baustelle sind sie fester Bestandteil unserer Ausstattung zur sicheren Reinigung kontaminierter Bereiche.
Zur Kontrolle setzen wir spezielle Messgeräte ein, die den Unterdruck permanent überwachen und dokumentieren. Die 20-Pascal-Grenze wird dabei kontinuierlich geprüft.
Der letzte und wichtigste Schritt. Sie zeigen schwarz auf weiß, ob ein Bereich wirklich frei von Asbestfasern ist und wieder bedenkenlos genutzt werden kann.
Sicherheit & Qualität
Wir arbeiten nach zertifizierten Verfahren und bieten transparente, sichere und effiziente Rückbauprozesse nach TRGS 519 und TRGS 521.
Zertifiziert nach
TRGS 519 · TRGS 521
Präzise Gefährdungsanalysen, Sanierungspläne und Labor-Luftmessungen – alles aus einer Hand, lückenlos dokumentiert.
TRGS 519
Zertifiziert
100%
Dokumentiert
Labor
Luftmessungen
Unser Team ist praxiserprobt und perfekt eingespielt. Diese enge Zusammenarbeit in professioneller Schutzkleidung garantiert eine effiziente und termingerechte Projektabwicklung, damit Ihr Sanierungs- oder Rückbauvorhaben schnell und ohne Verzögerung abgeschlossen wird.
Klare Schritte, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was auf Ihrer Baustelle passiert.
Faserfrei, umweltgerecht, gesetzeskonform. Alle Nachweise erhalten Sie für Behörden und Versicherungen.
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Echte Projekte · Echte Ergebnisse · Zertifizierte Durchführung
FAQ
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Ja. Asbest, KMF und alte Mineralwolle (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdende Stoffe. Nur zertifizierte Fachfirmen wie Bau2day dürfen diese Materialien gemäß TRGS-Standards sicher entfernen, verpacken und entsorgen.
Der Ablauf ist klar geregelt: 1. Vor-Ort-Besichtigung, 2. Planung & Einrichten eines Sicherheitsbereichs, 3. Rückbau mit Unterdrucktechnik & PSA, 4. Fachgerechte Entsorgung, 5. Abschlussmessung (Labor-Luftmessung), 6. Übergabe der Freigabe.
Das hängt von der Menge des Materials und der Gebäudestruktur ab. Kleinere Projekte dauern oft 1–2 Tage, größere Rückbauten können mehrere Tage benötigen. Wir erstellen nach der Besichtigung immer eine klare, transparente Zeitplanung.
Wir nutzen Google Maps. Bitte akzeptieren Sie externe Medien, um die Karte zu laden.
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