Materialprobe und Laborbefund
Der erste Schritt: Klarheit darüber, ob überhaupt Asbest verbaut ist.
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Ohne Laborbefund lässt sich keine Asbestsanierung seriös planen. Wir entnehmen bei der Besichtigung angefeuchtete Materialproben aus allen verdächtigen Bauteilen — Dachplatten, Fassadenplatten, Bodenbelag, Fliesenkleber, Spachtelmasse, Rohrisolierung — und geben sie an ein akkreditiertes Labor. Nach zwei bis drei Arbeitstagen wissen Sie, welche Bauteile asbesthaltig sind und in welcher Bindung. Daraus entsteht die Gefährdungsbeurteilung nach TRGS 519, die das Verfahren festlegt. Die Erkundungspflicht nach GefStoffV bei Gebäuden vor 1993 ist damit erfüllt.
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