Verdachtsflächen im Ruhrtaler Bestand
Erst untersuchen, dann bewerten.
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Typische Fundstellen sind Wellplatten auf Neben- und Garagendächern, Fassadenverkleidungen, Blumenkästen aus Faserzement, Bodenbeläge samt Kleber, Spachtelmassen und Dämmungen an alten Heizungsleitungen. Wir nehmen an diesen Stellen Material ab und lassen es analysieren. Das Ergebnis ist ein Dokument, kein Eindruck: Es benennt, ob und wie fest Fasern gebunden sind, und ist damit die einzige belastbare Grundlage für Terminplanung, Schutzkonzept und Angebotskalkulation. Eine reine Sichtprüfung führt hier regelmäßig in die Irre. Ab Ende der Achtziger wurden Faserzementplatten auch ohne Asbest gefertigt, und sie sehen den älteren Produkten in Form, Farbe und Struktur zum Verwechseln ähnlich. Selbst erfahrene Handwerker können die beiden Generationen am Bauteil nicht sicher unterscheiden. Nur die Laboranalyse liefert eine Aussage, auf die sich ein Schutzkonzept überhaupt stützen lässt.
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