Düren wurde im November 1944 nahezu vollständig zerstört. Was heute steht, ist zu großen Teilen zwischen 1948 und 1975 entstanden — und damit exakt in der Bauperiode, in der Asbestzement, Floor-Flex-Platten und asbesthaltiger Fliesenkleber als moderne, langlebige Lösung galten. Dazu kommen die Papierfabriken und Gewerbeobjekte im Kreis, in denen Brandschutzverkleidungen, Rohrisolierungen und Dichtungen typische Fundstellen sind. Wer hier saniert, umnutzt oder abbricht, braucht vor dem ersten Eingriff Klarheit über den Bestand.
Leistungen in Düren
Der Befund steuert Verfahren, Fristen und Kosten.
Vor Arbeiten an Gebäuden mit Baujahr vor 1993 verpflichtet die GefStoffV zur Erkundung. Wir entnehmen staubarm Proben aus Dachplatten, Fassadenverkleidungen, Bodenaufbauten, Fliesenkleber, Spachtelmassen und Rohrisolierungen und lassen sie akkreditiert analysieren. Aus dem Ergebnis entsteht die Gefährdungsbeurteilung nach TRGS 519 — und mit ihr die Anzeige bei der zuständigen Behörde. Eine Asbestsanierung in Düren beginnt damit nicht auf der Baustelle, sondern im Labor.
Zwei Verfahren, ein Ziel: keine Faser nach draußen.
Wo die Produktion nicht stillstehen kann, wird der Rückbau in Etappen geplant. Wir schotten jeweils nur den Abschnitt ab, an dem gearbeitet wird, und halten ihn über die gesamte Dauer im Unterdruck – unterbrochen wird diese Luftführung nicht, auch nicht über Nacht oder am Wochenende. Außenbauteile wie Hallendächer und Verkleidungen nehmen wir dagegen von außen ab, einzeln und ohne Zerkleinerung, mit Absturzsicherung auf dem Dach. Die Reihenfolge stimmen wir vorab mit dem Betrieb ab, damit Wege, Tore und Anlieferung nutzbar bleiben.
Freigabe gibt es nur mit Messwert.
Bevor eine Fläche wieder genutzt wird, muss sie messtechnisch freigegeben sein. Dafür wird der Bereich gereinigt, die Raumluft beprobt und das Ergebnis mit dem geltenden Grenzwert verglichen. Erst die schriftliche Freigabe beendet die Abschottung. Der ausgebaute Stoff geht in verschlossenen Gebinden direkt zur Annahmestelle; nichts wird umgeladen oder gemischt. Sie erhalten die Belege zusammen mit dem Messprotokoll und der Anzeige – ein Satz Unterlagen, der belegt, dass jeder Schritt eingehalten wurde. In Betrieben mit laufender Produktion planen wir die Abschnitte so, dass Sperrbereiche und Betriebsabläufe sich nicht überschneiden. Wo das nicht möglich ist, arbeiten wir außerhalb der Betriebszeiten. Entscheidend ist, dass der abgeschottete Bereich durchgehend im Unterdruck bleibt — eine Unterbrechung der Anlage würde die gesamte Abschottung wertlos machen.
Verfahren & Schutz
Sicherheit beginnt beim Betreten und Verlassen. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Personenschleuse gibt es keine Sanierung. Sie ist die Grundlage für den Schutz aller Beteiligten.
Das Herzstück jeder Asbestsanierung. Auf jeder Baustelle sind sie fester Bestandteil unserer Ausstattung zur sicheren Reinigung kontaminierter Bereiche.
Zur Kontrolle setzen wir spezielle Messgeräte ein, die den Unterdruck permanent überwachen und dokumentieren. Die 20-Pascal-Grenze wird dabei kontinuierlich geprüft.
Der letzte und wichtigste Schritt. Sie zeigen schwarz auf weiß, ob ein Bereich wirklich frei von Asbestfasern ist und wieder bedenkenlos genutzt werden kann.
Sicherheit & Qualität
Wir arbeiten nach zertifizierten Verfahren und bieten transparente, sichere und effiziente Rückbauprozesse nach TRGS 519 und TRGS 521.
Zertifiziert nach
TRGS 519 · TRGS 521
Präzise Gefährdungsanalysen, Sanierungspläne und Labor-Luftmessungen – alles aus einer Hand, lückenlos dokumentiert.
TRGS 519
Zertifiziert
100%
Dokumentiert
Labor
Luftmessungen
Unser Team ist praxiserprobt und perfekt eingespielt. Diese enge Zusammenarbeit in professioneller Schutzkleidung garantiert eine effiziente und termingerechte Projektabwicklung, damit Ihr Sanierungs- oder Rückbauvorhaben schnell und ohne Verzögerung abgeschlossen wird.
Klare Schritte, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was auf Ihrer Baustelle passiert.
Faserfrei, umweltgerecht, gesetzeskonform. Alle Nachweise erhalten Sie für Behörden und Versicherungen.
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FAQ
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Ja. Asbest, KMF und alte Mineralwolle (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdende Stoffe. Nur zertifizierte Fachfirmen wie Bau2day dürfen diese Materialien gemäß TRGS-Standards sicher entfernen, verpacken und entsorgen.
Der Ablauf ist klar geregelt: 1. Vor-Ort-Besichtigung, 2. Planung & Einrichten eines Sicherheitsbereichs, 3. Rückbau mit Unterdrucktechnik & PSA, 4. Fachgerechte Entsorgung, 5. Abschlussmessung (Labor-Luftmessung), 6. Übergabe der Freigabe.
Das hängt von der Menge des Materials und der Gebäudestruktur ab. Kleinere Projekte dauern oft 1–2 Tage, größere Rückbauten können mehrere Tage benötigen. Wir erstellen nach der Besichtigung immer eine klare, transparente Zeitplanung.
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