Hamm ist über Jahrzehnte vom Bergbau und vom Bahnknoten geprägt worden. Zechensiedlungen, Werkstatthallen, Lagergebäude und der Wiederaufbau der Nachkriegsjahre haben einen Bestand hinterlassen, in dem faserhaltige Baustoffe bis heute verbaut sind. Wer daran etwas verändert, hat es nicht nur mit einer Bauaufgabe zu tun, sondern mit einer Frage des Arbeitsschutzes. Wir klären zuerst, was tatsächlich vorliegt, und leiten daraus ab, welches Verfahren die Vorschriften zulassen. Erst danach wird gearbeitet.
Leistungen
Fundorte kennen, bevor man aufmacht.
Am häufigsten finden wir zementgebundene Wellplatten auf Garagen, Ställen und Hallendächern, dazu Fassadenschindeln, Lüftungskanäle und Rohrisolierungen aus der Zechen- und Werkstattzeit. Im Wohnbestand sind es eher Bodenbeläge, Kleberreste unter Fliesen, Fensterbänke und die Rückwände alter Nachtspeichergeräte. Verdächtig ist grundsätzlich alles, was vor 1993 eingebaut wurde. Statt zu raten, entnehmen wir gezielt Proben und lassen sie prüfen – das kostet wenige Tage und erspart die deutlich teurere Variante, mitten im Rückbau überrascht zu werden. Auch eine Platte, die von außen unbeschädigt wirkt, ist nach Jahrzehnten Witterung selten intakt: Moosbewuchs, Frostrisse und ausgewaschene Oberflächen lösen die Zementmatrix an, sodass Fasern bereits ohne Bearbeitung austreten können. Verwitterte Eindeckungen sind deshalb kein Fall, den man aussitzen sollte, sondern eher ein Hinweis darauf, den Zustand fachlich bewerten zu lassen, bevor Regen und Wind die Substanz weiter angreifen.
Reihenfolge statt Improvisation.
Nach dem Laborergebnis erstellt eine sachkundige Person die schriftliche Beurteilung, aus der sich Verfahren, Schutzausrüstung und die Anzeige an die Bezirksregierung ergeben. Dann richten wir die Baustelle ein: Bereiche werden getrennt, Zugänge festgelegt, bei Innenarbeiten eine Schleuse gesetzt und der Bereich unter Unterdruck gehalten. Gearbeitet wird faserarm, also lösend statt trennend. Am Ende steht die Feinreinigung. Eine Asbestsanierung in Hamm folgt damit immer derselben Kette, auch wenn Umfang und Aufwand von Objekt zu Objekt stark schwanken.
Jede Fuhre ist belegt.
Ausgebautes Material wird direkt an der Entnahmestelle in reißfeste, gekennzeichnete Gebinde verpackt und nicht mehr geöffnet. Der Transport läuft über einen zugelassenen Beförderer zu einer Anlage, die den passenden Abfallschlüssel annehmen darf. Jede Anlieferung wird bestätigt, jede Menge gewogen. Sie bekommen die Nachweise gebündelt, zusammen mit dem Freimessprotokoll und der Anzeigebestätigung. Diese Mappe ist später der Beleg gegenüber Behörde, Käufer oder Versicherer, dass der Rückbau vorschriftsmäßig abgewickelt wurde.
Verfahren & Schutz
Sicherheit beginnt beim Betreten und Verlassen. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Personenschleuse gibt es keine Sanierung. Sie ist die Grundlage für den Schutz aller Beteiligten.
Das Herzstück jeder Asbestsanierung. Auf jeder Baustelle sind sie fester Bestandteil unserer Ausstattung zur sicheren Reinigung kontaminierter Bereiche.
Zur Kontrolle setzen wir spezielle Messgeräte ein, die den Unterdruck permanent überwachen und dokumentieren. Die 20-Pascal-Grenze wird dabei kontinuierlich geprüft.
Der letzte und wichtigste Schritt. Sie zeigen schwarz auf weiß, ob ein Bereich wirklich frei von Asbestfasern ist und wieder bedenkenlos genutzt werden kann.
Sicherheit & Qualität
Wir arbeiten nach zertifizierten Verfahren und bieten transparente, sichere und effiziente Rückbauprozesse nach TRGS 519 und TRGS 521.
Zertifiziert nach
TRGS 519 · TRGS 521
Präzise Gefährdungsanalysen, Sanierungspläne und Labor-Luftmessungen – alles aus einer Hand, lückenlos dokumentiert.
TRGS 519
Zertifiziert
100%
Dokumentiert
Labor
Luftmessungen
Unser Team ist praxiserprobt und perfekt eingespielt. Diese enge Zusammenarbeit in professioneller Schutzkleidung garantiert eine effiziente und termingerechte Projektabwicklung, damit Ihr Sanierungs- oder Rückbauvorhaben schnell und ohne Verzögerung abgeschlossen wird.
Klare Schritte, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was auf Ihrer Baustelle passiert.
Faserfrei, umweltgerecht, gesetzeskonform. Alle Nachweise erhalten Sie für Behörden und Versicherungen.
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Echte Projekte · Echte Ergebnisse · Zertifizierte Durchführung
FAQ
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Ja. Asbest, KMF und alte Mineralwolle (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdende Stoffe. Nur zertifizierte Fachfirmen wie Bau2day dürfen diese Materialien gemäß TRGS-Standards sicher entfernen, verpacken und entsorgen.
Der Ablauf ist klar geregelt: 1. Vor-Ort-Besichtigung, 2. Planung & Einrichten eines Sicherheitsbereichs, 3. Rückbau mit Unterdrucktechnik & PSA, 4. Fachgerechte Entsorgung, 5. Abschlussmessung (Labor-Luftmessung), 6. Übergabe der Freigabe.
Das hängt von der Menge des Materials und der Gebäudestruktur ab. Kleinere Projekte dauern oft 1–2 Tage, größere Rückbauten können mehrere Tage benötigen. Wir erstellen nach der Besichtigung immer eine klare, transparente Zeitplanung.
Wir nutzen Google Maps. Bitte akzeptieren Sie externe Medien, um die Karte zu laden.
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