Velbert lebt seit Generationen von Schloss- und Beschlagtechnik. Das hat einen Bestand aus Werkstattgebäuden, Produktionshallen und den dazugehörigen Wohnhäusern hinterlassen, vielfach errichtet in den Jahrzehnten, in denen faserhaltige Baustoffe zum Standardsortiment gehörten. Dazu kommt die Hanglage des Niederbergischen Landes, die Zufahrten und Stellflächen begrenzt. Beides beeinflusst, wie eine Maßnahme geplant wird – fachlich durch den Laborbefund, organisatorisch durch die Gegebenheiten vor Ort.
Was wir übernehmen
Zwei Gebäudetypen, dieselbe Sorgfalt.
In Produktions- und Lagergebäuden richten wir den Blick auf Dacheindeckungen, Lichtbandeinfassungen, Lüftungsleitungen und Brandschutzverkleidungen. Im Wohnbestand sind Bodenbeläge, Fliesenkleber, Fensterbänke und Heizungsdämmungen die häufigsten Fundstellen. In beiden Fällen entnehmen wir angefeuchtet und mit Absaugung, sodass die Untersuchung selbst keine Belastung erzeugt. Ausgewertet wird im zugelassenen Labor. Der Bericht sagt eindeutig, ob und in welcher Form Fasern vorliegen – und damit auch, welcher Aufwand realistisch ist.
Die Logistik entscheidet den Terminplan mit.
Am Hang steht der Container selten direkt am Gebäude. Wir legen deshalb vorab fest, wo Gebinde zwischengestellt werden, über welche Wege sie transportiert werden und wann abgeholt wird. Der eigentliche Ausbau bleibt davon unberührt: außen zerstörungsarm Platte für Platte, innen im abgeschotteten Bereich unter dauerhaftem Unterdruck. Was sich ändert, ist der organisatorische Rahmen – und genau der wird erfahrungsgemäß am häufigsten unterschätzt, wenn eine Baustelle in Verzug gerät. Zur Vorbereitung gehört auch die Nachbarschaft. Vor Beginn informieren wir angrenzende Bewohner über Zeitraum und Ablauf und bitten darum, Fenster im betroffenen Abschnitt geschlossen zu halten und Gartenmöbel oder Fahrzeuge aus dem unmittelbaren Arbeitsbereich zu räumen. Das ist keine reine Höflichkeit: Es reduziert Rückfragen während der Arbeiten und verhindert, dass Flächen nachträglich gereinigt werden müssen.
Vom Ausbau bis zur Übernahme belegt.
Verpackt wird unmittelbar an der Entnahmestelle, gekennzeichnet nach den geltenden Vorgaben, transportiert von einem zugelassenen Beförderer. Die Annahme erfolgt ausschließlich in Anlagen, die den jeweiligen Abfallschlüssel führen dürfen; jede Anlieferung wird bestätigt. Zum Abschluss einer Asbestsanierung in Velbert erhalten Sie Freimessprotokoll, Anzeigebestätigung und sämtliche Entsorgungsbelege gebündelt. Damit lässt sich später jederzeit belegen, dass der Rückbau vollständig und regelkonform abgewickelt wurde.
Verfahren & Schutz
Sicherheit beginnt beim Betreten und Verlassen. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Personenschleuse gibt es keine Sanierung. Sie ist die Grundlage für den Schutz aller Beteiligten.
Das Herzstück jeder Asbestsanierung. Auf jeder Baustelle sind sie fester Bestandteil unserer Ausstattung zur sicheren Reinigung kontaminierter Bereiche.
Zur Kontrolle setzen wir spezielle Messgeräte ein, die den Unterdruck permanent überwachen und dokumentieren. Die 20-Pascal-Grenze wird dabei kontinuierlich geprüft.
Der letzte und wichtigste Schritt. Sie zeigen schwarz auf weiß, ob ein Bereich wirklich frei von Asbestfasern ist und wieder bedenkenlos genutzt werden kann.
Sicherheit & Qualität
Wir arbeiten nach zertifizierten Verfahren und bieten transparente, sichere und effiziente Rückbauprozesse nach TRGS 519 und TRGS 521.
Zertifiziert nach
TRGS 519 · TRGS 521
Präzise Gefährdungsanalysen, Sanierungspläne und Labor-Luftmessungen – alles aus einer Hand, lückenlos dokumentiert.
TRGS 519
Zertifiziert
100%
Dokumentiert
Labor
Luftmessungen
Unser Team ist praxiserprobt und perfekt eingespielt. Diese enge Zusammenarbeit in professioneller Schutzkleidung garantiert eine effiziente und termingerechte Projektabwicklung, damit Ihr Sanierungs- oder Rückbauvorhaben schnell und ohne Verzögerung abgeschlossen wird.
Klare Schritte, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was auf Ihrer Baustelle passiert.
Faserfrei, umweltgerecht, gesetzeskonform. Alle Nachweise erhalten Sie für Behörden und Versicherungen.
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Echte Projekte · Echte Ergebnisse · Zertifizierte Durchführung
FAQ
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Ja. Asbest, KMF und alte Mineralwolle (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdende Stoffe. Nur zertifizierte Fachfirmen wie Bau2day dürfen diese Materialien gemäß TRGS-Standards sicher entfernen, verpacken und entsorgen.
Der Ablauf ist klar geregelt: 1. Vor-Ort-Besichtigung, 2. Planung & Einrichten eines Sicherheitsbereichs, 3. Rückbau mit Unterdrucktechnik & PSA, 4. Fachgerechte Entsorgung, 5. Abschlussmessung (Labor-Luftmessung), 6. Übergabe der Freigabe.
Das hängt von der Menge des Materials und der Gebäudestruktur ab. Kleinere Projekte dauern oft 1–2 Tage, größere Rückbauten können mehrere Tage benötigen. Wir erstellen nach der Besichtigung immer eine klare, transparente Zeitplanung.
Wir nutzen Google Maps. Bitte akzeptieren Sie externe Medien, um die Karte zu laden.
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